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  • 29.07.2010

    Lukoil kauft Aktien zurück

    Lukoil Zentrale in Moskau © OAO Lukoil
    Lukoil Zentrale in Moskau © OAO Lukoil

    Der russische Ölkonzern Lukoil kauft beim US-amerikanischen Öl- und Gaskonzern Conoco Phillips Aktien für 3,44 Milliarden US-Dollar zurück.
    Wie der Pressedienst des US-Konzerns mitteilte, entspricht der zu veräußernde Aktienanteil 7,6 Prozent des Grundkapitals von Lukoil.
    Damit kappt Conoco Phillips seinen 20-Prozent-Besitz an dem russischen Ölkonzern um 40 Prozent. Den Restanteil wollen die US-Amerikaner bis 2011 veräußern.
    Die Nachricht sorgte für eine starke Nachfrage nach Lukoil-Papieren an der Moskauer RTS-Börse. Allein am 28. Juli legten Lukoil-Aktien um über drei Prozent zu.

  • 28.07.2010

    Engere Zusammenarbeit auf Gasmarkt

    Eon-Ruhrgas-Chef Reutersberg (l.) und Energieminister Schmatko © MinEnergo
    Eon-Ruhrgas-Chef Reutersberg (l.) und Energieminister Schmatko © MinEnergo

    Das russische Energieministerium und der deutsche Energiekonzern Eon Ruhrgas wollen ihre Handlungen auf dem Gasmarkt enger abstimmen, meldete die Pressestelle des Energieministeriums nach einem Treffen von Minister Sergej Schmatko mit Eon-Ruhrgas-Chef Bernhard Reutersberg am 28. Juli. Im Fokus ständen dabei künftige Kooperation russischer und deutscher Unternehmen und die Versorgung europäischer Länder mit russischem Gas.
    Beide Seiten stimmten darin überein, dass nur langfristige Verträge ausgehandelte Liefermengen garantieren und somit zur Stabilität des Marktes beitragen.
    Eon Ruhrgas zählt zu den Aktionären des Konsortiums Nord Stream, das die Ostseepipeline von Russland nach Deutschland baut.

  • 27.07.2010

    Privatisierungswelle steht bevor

    Rosneft-Raffinerie in Chabarowsk (c) Rosneft
    Rosneft-Raffinerie in Chabarowsk (c) Rosneft

    Russland will Anteile an zehn großen Staatskonzernen verkaufen. Das russische Finanzministerium bestätigte am 26. Juli, eine Liste mit Firmen zusammengestellt zu haben, die im Laufe der Woche dem Präsidium der Regierung vorgelegt werden soll. Es gehe unter anderem um 24,16 Prozent des größten russischen Ölförderers Rosneft. Von den beiden größten Banken Sberbank und VTB könnten 9,3 beziehungsweise 24,5 Prozent veräußert werden. Auch 25 Prozent minus eine Aktie der Russischen Eisenbahn RZD stehen zur Debatte, sowie 28,11 Prozent des Stromnetzbetreibers FSK sowie 9,38 Prozent von Kraftwerkbetreiber RusHydro.
    Insgesamt rechnet das Finanzministerium mit einem Erlös von über 20 Milliarden Euro, die helfen sollen, das Haushaltsdefizit auf vier Prozent des BIP zu senken.

  • 26.07.2010

    Mehr Waren auf dem Wasser

    (c) Gosmorretschnadsor
    (c) Gosmorretschnadsor

    Der Warenumschlag über See und Wasserstraßen entwickelt sich wieder positiv in Russland. Wie die Europäische Fluss-See-Transport Union berichtet, wurden im ersten Halbjahr 2010 durch die russische Flotte 17,8 Millionen Tonnen Seetransporte realisiert (plus 1,5 Prozent). Der Anteil der Kabotage, also des Transports durch ausländische Verkehrsunternehmen, ist um 17 Prozent auf 3,8 Millionen Tonnen gestiegen. Ingesamt wurden in den russischen Seehäfen, die für den Im- und Export enorme Bedeutung haben, rund 260 Millionen Tonnen umgeschlagen. Das sind zehn Prozent mehr als im ersten Halbjahr 2009. Die Binnenschifffahrt transportierte mit 31,1 Millionen Tonnen 8,2 Prozent mehr als im Vergleichszeitraum.
    Der Seehafenumschlag soll 2010 auf 520 Millionen Tonnen anwachsen, dazu werden für 30 Millionen Tonnen neue Kapazitäten in Betrieb genommen. Zielstellung ist, am Ende des Jahres wieder das Vorkrisenniveau zu erreichen.

  • 23.07.2010

    Außenhandel kommt in Schwung

    Quelle: Statistisches Bundesamt
    Quelle: Statistisches Bundesamt

    Der Handelsumsatz zwischen Deutschland und Russland ist von Januar bis Mai 2010 im Vergleich zur Vorjahresperiode um 25,7 Prozent gestiegen – von 17,38 Milliarden  auf 21,84 Milliarden Euro. In den ersten fünf Monaten des Jahres zogen besonders die Einfuhren an. Sie erhöhten sich um 36,1 Prozent von 9,33 Milliarden Euro auf 12,7 Milliarden Euro. Die Exporte von Deutschland nach Russland gingen um 13,6 Prozent von 8,05 Milliarden auf 9,14 Milliarden Euro nach oben.

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