Wirtschaftsportal Russland
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07.09.2010
Moskau will attraktiver werden für Investoren
Die Moskauer Behörden wollen ausländischen Investoren das Leben leichter machen. Wie die Nachrichtenagentur Ria Novosti meldet, schlug Georgij Muradow, Leiter des Departements für Außenwirtschafts- und internationale Beziehungen, in einer Sitzung der Stadtregierung vor, die Anzahl der Verwaltungsverfahren zu reduzieren und ausländischen Investoren Steuervergünstigungen zu gewähren. „Es ist notwendig, die territorialen Investitionsschwerpunkte für die einzelnen Branchen festzulegen. Die Exekutive muss die Wichtigkeit der Bauobjekte bestimmen. Wir müssen auch über die Schaffung eines Ein-Schalter-Systems für ausländische Investoren nachdenken“, erkärte Muradow. Er berichtete, dass die ausländischen Direktinvestitionen sich im Jahr 2009 auf 27 Milliarden US-Dollar beliefen. Dagegen habe die Kapitalausfuhr aus Moskau 58 Milliarden US-Dollar betragen. 16 Milliarden davon seien direkte Auslandsinvestitionen gewesen.
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06.09.2010
OMV: Rückzug aus Russland
Der börsennotierte Öl- und Gaskonzern OMV hat sich aus der Erdölförderung in Russland zurückgezogen, berichtete die Nachrichtenagentur Bloomberg Anfang September. Das Unternehmen mit Hauptsitz in Wien habe den eigenen Anteil von knapp 75 Prozent an der Ring Oil Holding & Trading Ltd und an der Betreibergesellschaft CorSarNeft verkauft, sagte Leonid Shnaiderman, Generaldirektor von CorSarNeft.
Er machte keine Angaben zum Preis. Käufer sei der bisherige Minderheitspartner, die in Malta ansässige Mineral & Bio Fuels, so Shnaiderman weiter. Abgewickelt wird der Deal über die OMV-Tochter Petrom. -
02.09.2010
Bank Rossii: Inflation bis 7,8 Prozent
Russlands Zentralbank rechnet mit einer Inflation zwischen 7,5 und 7,8 Prozent. Dem Ministerium für Wirtschaftsentwicklung zufolge wird die Inflationsrate bei sechs bis sieben Prozent liegen.
Die russische Zentralbank sieht die Inflation in Russland selbst pessimistischer als das Ministerium für Wirtschaftsentwicklung, hält aber die Prognose des Ministeriums für realistisch. Der Vize-Chef der Zentralbank, Alexej Ulukajew, erklärte laut Ria Novosti auf einem Bankenforum, dass die Zentralbank ihre Prognose im Rahmen der Vorbereitung grundlegender Reformen der Geld- und Kreditpolitik für 2011 noch ändern kann. -
01.09.2010
Außenschulden rückläufig
Die Russische Föderation hat ihre Auslandsschulden im Juli um 23,7 Millionen US-Dollar auf 41,657 Milliarden reduziert, schreibt die Nachrichtenagentur Ria Novosti mit Verweis auf die jüngste Meldung des russischen Finanzministeriums.
Der mit 30,987 Milliarden US-Dollar größte Teil der Schulden entfalle auf Eurobonds. Die Verbindlichkeiten gegenüber internationalen Finanzorganisationen machen 3,398 Milliarden US-Dollar aus. Beim Pariser Club stehe Russland mit 854,6 Millionen US-Dollar in der Kreide.
Im April hatte Russland das erste Mal seit zwölf Jahren wieder Anleihen (Eurobonds) in Höhe von 5,5 Milliarden US-Dollar auf dem internationalen Kapitalmarkt platziert. Im Juni konnte die Russische Föderation ihre Schulden im Ausland dann um 100 Millionen US-Dollar reduzieren.
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