Wirtschaftsportal Russland
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17.08.2010
Atommüll-Transporte nach Russland
Russland soll für den Freistaat Sachsen abgebranntes Uran wiederaufbereiten, berichtet die „Sächsische Zeitung“ Mitte August . Es sei geplant, im kommenden Jahr 951 Brennstäbe des früheren Kernforschungszentrums in Rossendorf bei Dresden, die seit 2005 im nordrhein-westfälischen Ahaus zwischenlagern, über die Ostsee nach Russland zu bringen. Drei Transporte per Schiff mit je sechs Castor-Behältern sind vorgesehen, so der Sprecher des zuständigen Wissenschaftsministerium, Karltheodor Hunter, gegenüber der Zeitung. Zur anvisierten Wiederaufbereitungsanlage gab es bisher keine Angaben.
Der Atommeiler wurde 1957 in der damaligen DDR unter Beteiligung der Sowjetunion gebaut. Den Brennstoff dafür lieferte ebenfalls die Sowjetunion. 1991 wurde der Reaktor stillgelegt. -
16.08.2010
Soforthilfe für russische Regionen
Den von Dürre und Bränden betroffenen russischen Regionen sagte der Erste Stellvertretende Ministerpräsident, Wiktor Subkow, Soforthilfen aus dem Bundeshaushalt im Wert von 14 Milliarden Rubel (458 Millionen US-Dollar) zu. Ungewöhnlich heißes Wetter und großflächige Brände in Zentralrussland haben die Getreideernte auf fast elf Millionen Hektar Land zerstört. Um die Versorgung der eigenen Bevölkerung sicherzustellen, hat die russische Regierung ein Exportverbot vom 15. August bis zum Jahresende 2010 verhängt.
Subkow sagte, die Regierung plane insgesamt bis zu 35 Milliarden Rubel (1,1 Milliarden US-Dollar) für Darlehen und Zuschüsse an die Regionen bereitzustellen: 20 Milliarden Rubel bis Ende August und weitere 15 Milliarden Rubel bis Ende November.
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