Wirtschaftsportal Russland
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31.08.2010
Mehr Geld von der EBRD
Die Europäische Bank für Wiederaufbau und Entwicklung (EBRD) will in diesem Jahr 800 Millionen US-Dollar in den russischen Finanzsektor investieren und damit etwas mehr als im Jahr 2009, kündigte Georgij Orlow, Direktor des EBRD-Departements Finanzinstitute in Russland an. Wie die Nachrichtenagentur Ria Novosti meldet, handele es sich dabei um Kredite für russische Geschäftsbanken, die kleinen und mittelständischen Unternehmen zu Gute kommen sollen, und für Projekte im Bereich der Energieeffizienz sowie um Anlagen in Versicherungs- und Leasinggesellschaften.
Die EBRD registriere in Russland derzeit wieder eine starke Nachfrage nach Krediten in Rubel, so Orlow. -
30.08.2010
Deutschland liefert mehr Schwein und Rind
Die deutschen Schweinefleischlieferungen nach Russland haben sich im ersten Halbjahr 2010 gegenüber der Vorjahresperiode mehr als verdoppelt. Nach Angaben des Informationszentrums für Landwirtschaft, Proplanta, das sich auf die Daten des Statistischen Bundesamtes beruft, wurden von Januar bis Juni 64.000 Tonnen frisches und gefrorenes Schweinefleisch nach Russland exportiert – das sei mehr als die Hälfte aller deutschen Lieferungen außerhalb der Europäischen Union.
Auch die deutschen Ausfuhren von Rindfleisch sind gestiegen. Die Exporte nach Russland nahmen im ersten Halbjahr um mehr als zwei Drittel auf 4.900 Tonnen zu. Knapp die Hälfte aller Exporte außerhalb der EU sei damit nach Russland gegangen. -
26.08.2010
Bei Autos Beteiligung erwünscht
Russland begrüßt die Gründung neuer Autowerke mit ausländischer Beteiligung, betonte Premier Wladimir Putin in seiner Grußadresse zur Eröffnung des Autosalon Moskau 2010. Sein Land lege heute großen Wert auf die Weiterentwicklung der Autoindustrie, so Putin. Die Messe könne dafür Impulse liefern.
80 Unternehmen aus zwölf Ländern präsentieren vom 25. August bis zum 5. September rund 600 Modelle. Ford etwa zeigt als Weltpremiere den neuen Mondeo. Volkswagen stellt seinen für den russischen Markt zugeschnittenen Polo Sedan erstmals einer breiten Öffentlichkeit vor. -
25.08.2010
Dürre hemmt BIP-Wachstum
Das russische Bruttoinlandsprodukt könnte in diesem Jahr wegen der langanhaltenden Hitze um mindestens 0,7 bis 0,8 Prozentpunkte langsamer wachsen, als erwartet, sagte der stellvertretende Wirtschaftsminister Andrej Klepatsch in Moskau. Nach der ursprünglichen Prognose sollte das Bruttoinlandsprodukt 2010 zwischen 4,4 und 4,7 Prozent zulegen. Die Regierung kündigte genaue Zahlen für November an, wenn die Erntearbeiten abgeschlossen sind.
Das Wachstum der Industrieproduktion hingegen sei über Erwarten gut, so Klepatsch. Das Wirtschaftsministerium hat daher seine Prognose von ursprünglich 2,7 auf 7,6 Prozent nach oben korrigiert.
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